FIRMWARE · HMI · PROTOKOLLE · BETRIEB

Gerätesoftware, die nicht am Displayrand endet.

KT Software entwickelt technische Geräte als zusammenhängendes System: Zustände und Kommunikation im Gerät, verständliche Touch- und Weboberflächen, Diagnose, Prüfstand und einen kontrollierten Weg für Updates.

01 Zustand vor Darstellung 02 Lokal funktionsfähig 03 Schreibweg mit Rücklesung 04 Release mit Rückfallweg

LEISTUNGSUMFANG

Vom Telegramm bis zur verständlichen Bedienhandlung.

Geräteentwicklung wird nicht in Firmware, Oberfläche und Betrieb zerlegt, wenn diese Teile im Alltag voneinander abhängen. Schnittstellen und Sicherheitsgrenzen werden früh sichtbar gemacht.

01 · KERN

Firmware & Zustandsmodell

Gerätezustände, Zeitverhalten, Ressourcen und Fehlerpfade so strukturieren, dass die Reaktion eindeutig bleibt.

  • Deterministische Zustandsübergänge
  • Watchdog- und Wiederanlaufkonzept
  • RAM-, Flash- und Zyklusbudget
02 · BEDIENUNG

Touch & lokale Weboberfläche

Eine gemeinsame Fachlogik für kompakte Displays und responsive Browseransichten, ohne widersprüchliche Bedienwege.

  • Dynamische Anlagenstruktur
  • Klare Schreib- und Rückmeldedialoge
  • Mehrsprachige Bedienkonzepte
03 · VERBINDUNG

Protokolle & Geräteschnittstellen

Bestehende Signale und Protokolle erfassen, abgrenzen und gegen reale Telegramme oder dokumentierte Referenzen prüfen.

  • Modbus RTU und Gerätesignale
  • Versionierte Registermodelle
  • Timeout, Wiederanlauf und Busverlust
04 · PRÜFUNG

Diagnose & Prüfstand

Kommunikation, Bedienung und Fehlerfälle reproduzierbar machen, bevor eine Änderung eine reale Anlage erreicht.

  • Simulatoren und Golden Traces
  • Messwert- und Ereignisaufzeichnung
  • Hardwarebezogene Abnahmeschritte
05 · IDENTITÄT

Gerätebindung & Freigaben

Jedes Ziel eindeutig identifizieren und Funktionen nach Rolle, Hardwareprofil und freigegebenem Einsatz begrenzen.

  • Eindeutige Gerätekennung
  • Getrennte Produktidentitäten
  • Explizite Funktionsfreigaben
06 · LEBENSZYKLUS

Updates & Betrieb

Images, Metadaten, Prüfungen und Rollout so versionieren, dass ein Gerät nicht durch einen unpassenden Stand ersetzt wird.

  • Passende und geprüfte Images
  • Unterbrechungs- und Rückfalltests
  • Live-Zustand nach dem Neustart

AUS EIGENER ENTWICKLUNG

Drei Systeme. Drei klar benannte Reifegrade.

Die Beispiele zeigen reale Entwicklungsarbeit, sind aber nicht pauschal gleichzusetzen mit frei verfügbaren Serienprodukten. Einsatz, Hardwarestand und Freigabe werden getrennt bewertet.

ENTWICKLUNGSBEISPIEL

KT2A Displayalternative

Direkte Reglerkommunikation, 4,3-Zoll-Touch, lokale Weboberfläche, dynamische Anlagenansichten und ein eigener WLAN- und Updateweg.

  • Touch und Browser aus derselben Fachlogik
  • Inbetriebnahme, Kurven, Programme und Diagnose
  • System- und hardwarebezogene Abnahme erforderlich
ENGINEERING-PROTOTYP

KT ServiceBox

Technikerplattform für Identifikation, Messwerte, Diagnose, Aufzeichnung und kontrollierte Prüfabläufe an Reglern und Modulen.

  • Web- und Touchoberfläche
  • Konfigurationsabhängige Geräteansichten
  • Kein feldfreigegebener Ersatz der Hersteller-Service-App
ISOLIERTER PRÜFSTAND

MD / OUC / SECMono Simulatoren

Reproduzierbare Modulantworten und simulierte Anlagenzustände für Kommunikations-, Bedien- und Fehlerfalltests ohne reale Aktoren.

  • Getrennte Geräte- und Modellprofile
  • Definierte Sensor- und Ausgangszustände
  • Nicht für den Betrieb einer realen Wärmepumpe
Transparente Systemgrenze

Die dargestellten Namen beschreiben eigene Entwicklungs- und Prüfbeispiele. Hersteller- und Produktbezeichnungen dienen der technischen Einordnung; daraus wird keine offizielle Partnerschaft oder allgemeine Feldfreigabe abgeleitet.

ARCHITEKTUR MIT GRENZEN

Cloud nur dort, wo sie einen klaren Auftrag hat.

Bedienung und Regelkommunikation bleiben grundsätzlich lokal funktionsfähig. Eine ERP-Verbindung kann Identität, Lizenz, freigegebene Releases oder einen ausdrücklich vorgesehenen Serviceprozess tragen – aber nicht stillschweigend jede Anlagentelemetrie.

Local firstGrundfunktion ohne InternetLeast privilegeNur benötigte AktionenFail explicitUnklar bleibt sichtbar unklarTraceableVersion und Ergebnis belegbar
  1. 01
    Regler & FeldbusIdentität, Telegramme, Zustände und Zeitverhalten.
  2. 02
    GerätefirmwareValidierung, Eigentümerschaft und kontrollierte Reaktion.
  3. 03
    Lokale BedienungTouch und Web mit demselben bestätigten Schreibweg.
  4. 04
    Optionale DiensteGerätebindung, Releasekatalog und definierte Servicefunktionen.

UPDATEFESTER GERÄTELEBENSZYKLUS

Ein Firmwarestand wird nicht einfach „aufgespielt“.

Quellstand, Zielhardware, Produktidentität und Freigabe gehören zusammen. Die Updatefunktion ist erst vollständig, wenn auch Unterbrechung, Neustart, Rücklesung und Wiederherstellung geprüft sind.

  1. 01

    Identifizieren

    Hardware, Rolle, Gerätezustand und installierte Version eindeutig erfassen.

  2. 02

    Bauen

    Reproduzierbares Image mit gebundener Produktidentität erzeugen.

  3. 03

    Isoliert prüfen

    Kommunikation, Ressourcen, Update und Stromunterbruch am Prüfstand testen.

  4. 04

    Freigeben

    Nur zum Gerät und Hardwareprofil passende Releases anbieten.

  5. 05

    Verifizieren

    Neustart, Version, Funktion und Rückfallweg nach dem Rollout kontrollieren.

PROJEKTEINSTIEG

Was wir für eine belastbare erste Einordnung brauchen.

Ein vorhandenes Gerät oder ein klarer Zielaufbau genügt. Offene Punkte werden benannt, nicht mit vermeintlich passenden Annahmen verdeckt.

  • Aufgabe & NutzerWer bedient, wartet oder integriert das System?
  • Hardware & SchnittstellenBoard, Display, Bus, Spannungen und verfügbare Dokumentation.
  • Reale ReferenzenTelegramme, Zustände, Fehlerfälle oder vorhandene Geräte.
  • BetriebsgrenzenOfflineverhalten, Reaktionszeit, Update- und Sicherheitsanforderungen.

HÄUFIGE FRAGEN

Was vor einem Geräteprojekt geklärt sein sollte.

Entwickelt KT Software nur die Oberfläche?

Nein. Je nach Aufgabe umfasst die Leistung Firmwarezustände, Protokollintegration, Touch- und Weboberfläche, Diagnose, Updateweg und die Einbindung in bestehende Systeme.

Sind ServiceBox und Simulatoren fertige Serienprodukte?

Nein. Die ServiceBox ist ein Engineering-Prototyp und die Simulatoren sind Prüfstandssysteme für isolierte Aufbauten. Die Reifegrade sind bewusst getrennt ausgewiesen.

Können bestehende Geräte weiterentwickelt werden?

Ja, wenn Hardware, Quellstand, Schnittstellen und Rechte belastbar geklärt sind. Zuerst werden Identität, Kommunikationsverhalten und Wiederherstellbarkeit geprüft.

Wie werden Geräteupdates abgesichert?

Updatekonzept, Geräteidentität, Imageprüfung, Unterbrechungsfälle und Rückfallweg werden passend zu Hardware und Einsatzgebiet entworfen und vor einer Freigabe separat geprüft.

DER ERSTE SINNVOLLE SCHRITT

Welches Gerät soll verständlicher und verlässlicher werden?

Beschreiben Sie Aufgabe, Hardware und vorhandene Schnittstellen. Daraus lässt sich der sichere nächste Prüf- oder Entwicklungsschritt ableiten.

Geräteprojekt einordnen