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KT FORMELWERK · WISSEN UND RECHNEN IN EINEM
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GEFÜHRTER RECHENWEG
Vom Projektziel zum nächsten sinnvollen Rechner.
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ELEKTRO-PROJEKTZENTRALE
Aus der realen Anlage wird Ihr persönlicher Prüfpfad.
Grundprüfung, Anschluss, Leitungen und Schutz sind immer enthalten. Wählen Sie nur die tatsächlich vorhandenen Anlagenteile; RechenWerk verbindet die nötigen Nachweise ohne doppelte Schritte.
Grundprüfung · 13 Schritte
Grundprüfung plus 6 ausgewählte Anlagen- und Gewerkemodule. Der Prüfpfad enthält 47 eindeutige Schritte.
Von der Vorprüfung zur UmsetzungAuswahl und Bearbeitungsstand lokal in einen editierbaren Projektbrief übernehmen – ohne Mess- oder Eingabewerte.
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Ihr Rechenweg
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Q
HYDRAULIK
Volumenstrom Wasser
Benötigten Wasservolumenstrom aus thermischer Leistung und Temperaturspreizung bestimmen.
Erforderlicher Volumenstrom
m³/h l/min
Rechenweg
Q̇ = P ÷ (1.163 × ΔT). Berechnung für Wasser im üblichen Heiztemperaturbereich; Wasser-Glykol-Gemische benötigen angepasste Stoffwerte.
v
ROHRNETZ
Strömungsgeschwindigkeit
Mittlere Geschwindigkeit aus Volumenstrom und tatsächlichem Rohr-Innendurchmesser bestimmen.
Mittlere Geschwindigkeit
m/sFreier Querschnitt: cm²
Rechenweg
v = (Q̇ ÷ 3600) ÷ (π × d² ÷ 4). Massgebend ist der reale Innendurchmesser, nicht die Nennweite. Druckverlust, Rohrmaterial, Armaturen und zulässige Geräusche sind separat zu prüfen.
d
ROHRNETZ
Erforderlicher Innendurchmesser
Rechnerischen Rohr-Innendurchmesser aus Volumenstrom und gewählter Zielgeschwindigkeit bestimmen.
Rechnerischer Mindest-Innendurchmesser
mmFreier Querschnitt: cm²
Einordnung
d = √(4 × Q̇ ÷ (π × v)). Die Zielgeschwindigkeit ist eine Planungsannahme. Für die Auswahl ist der tatsächliche Innendurchmesser der nächsten geeigneten Rohrabmessung zu verwenden; danach sind Geschwindigkeit, Druckverlust, Geräusch und Herstellergrenzen erneut zu prüfen.
Vᵣ
ROHRNETZ
Rohr-Wasserinhalt
Wasserinhalt eines oder mehrerer gleich langer Rohrkreise aus dem tatsächlichen Innendurchmesser bestimmen.
Gesamter Rohr-Wasserinhalt
l l/m · gesamte Rohrlänge m
Rechenweg und Grenzen
V = π × d² ÷ 4 × L. Verwendet wird der freie Innendurchmesser. Verteiler, Armaturen, Wärmeerzeuger, Speicher und weitere Leitungsabschnitte sind im Ergebnis nicht enthalten und müssen für den gesamten Anlageninhalt ergänzt werden.
Δp
ROHRNETZ
Rohrdruckverlust
Druck- und Förderhöhenverlust einer geraden Wasserleitung mit Darcy-Weisbach abschätzen.
Druckverlust der Rohrlänge
kPa Pa/m · mWSv = m/s · Re = ·
Annahmen und Grenzen
Darcy-Weisbach mit Wasser bei 20 °C; Reibungsbeiwert laminar 64/Re, turbulent nach Swamee-Jain, im Übergangsbereich interpoliert. Formstücke, Armaturen, Wärmeträgergemische und Alterung nur über eine passende äquivalente Länge beziehungsweise Rauheit berücksichtigen. Herstellerdaten und Rohrnetzberechnung bleiben massgebend.
Pₚ
HYDRAULIK
Pumpenleistung
Hydraulische Leistung und erforderliche elektrische Aufnahme aus Betriebspunkt und Gesamtwirkungsgrad ermitteln.
Geschätzte elektrische Aufnahme
WHydraulische Leistung: W
Einordnung
Phyd = ρ × g × Q̇ × H; elektrische Aufnahme = Phyd ÷ Gesamtwirkungsgrad. Der reale Betriebspunkt entsteht aus Pumpen- und Anlagenkennlinie. Für Auswahl und Regelung sind Herstellerkennlinien, Mindestvolumenstrom und Teillastbetrieb zu prüfen.
Kᵥ
HYDRAULIK
Ventil-Kv & Autorität
Erforderlichen Kv-Wert bestimmen und eine gewählte Ventilgrösse am Auslegungspunkt prüfen.
Erforderlicher Kv-Wert
m³/hGewähltes Ventil: Δp = kPaVentilautorität a =
Annahmen und Grenzen
Kv = Q̇ ÷ √Δp mit Q̇ in m³/h und Δp in bar; der Kv-Wert entspricht dem Wasservolumenstrom bei 1 bar Druckverlust. Die Autorität ist hier ΔpVentil ÷ (ΔpVentil + ΔpRest). Dichte, Glykol, Regelcharakteristik, Kvs-Stufe und Hersteller-Voreinstellung sind separat zu prüfen.
ΔE
SPEICHER
Nutzbare Pufferenergie
Wärmemenge und theoretische Überbrückungszeit eines wassergefüllten Speichers abschätzen.
Theoretisch nutzbare Energie
kWhÜberbrückungszeit: min
Einordnung
E = V × 1.163 × ΔT ÷ 1000. Reale Schichtung, Mischverluste, Wärmeabgabe, Anschlusshöhen und Regelgrenzen reduzieren die praktisch nutzbare Energiemenge.
Vₙ
ANLAGENSICHERHEIT
Heizungs-Ausdehnungsgefäss
Rechnerisches Mindest-Nennvolumen eines Membran-Ausdehnungsgefässes für eine wassergefüllte Heizungsanlage vorprüfen.
Rechnerisches Mindest-Nennvolumen
lWasserausdehnung: l · Mindestreserve: lVordruck: bar · Fülldruck: bar · Enddruck: bar
Annahmen und Grenzen
Vorprüfung nach der Caleffi-Methode für Wasser: e = (0.31 + 3.9 × 10⁻⁴ × T²) ÷ 100, Vordruck = statischer Druck + 0.3 bar, Mindestreserve 0.5 % des Anlageninhalts beziehungsweise mindestens 3 l. Das Gefäss wird pumpensaugseitig angenommen. Nächstgrössere Herstellergrösse, tatsächlicher Anlageninhalt, Gefässposition, Glykol, Normen und Sicherheitsventil sind fachlich zu bestätigen.
Vₘ
WARMWASSER
Mischmenge aus Speicher
Verfügbare Mischwassermenge und Wärmeinhalt eines vollständig aufgeladenen Speichers abschätzen.
Theoretische Mischwassermenge
lZusätzliches Kaltwasser: lWärmeinhalt über Kaltwasser: kWh
Annahmen und Grenzen
Ideale Energiebilanz ohne Speicherverluste und mit vollständig nutzbarem, homogen warmem Volumen. Schichtung, Nachladung, Zapfprofil, Wärmetauscherleistung, Verbrühungs- und Trinkwasserhygiene sowie nationale Vorgaben sind projektbezogen zu berücksichtigen.
t
WARMWASSER
Warmwasser-Aufheizzeit
Benötigte Wärmemenge und theoretische Aufheizzeit eines Wasservolumens mit Verlustzuschlag abschätzen.
Theoretische Aufheizzeit
minWärmemenge im Wasser: kWhWirksame Heizleistung: kW
Rechenweg und Grenzen
E = V × 1.163 × ΔT ÷ 1000; t = E ÷ (P × η). Die Stoffwerte werden für Wasser angenähert. Speicherverluste, Schichtung, temperaturabhängige Wärmepumpenleistung, Wärmetauschergrenzen und gleichzeitige Zapfung können die reale Dauer verändern.
P
GEBÄUDE
Heizleistungs-Schnellcheck
Einen groben Leistungsrahmen anhand beheizter Fläche und energetischem Gebäudestandard abschätzen.
Orientierungsbereich
– kWMittelwert: kW
Einordnung
Dieser Flächenkennwert-Schnellcheck berücksichtigt weder Klimaort noch Lüftung, Warmwasser, Sperrzeiten oder reale Bauteile. Für die Dimensionierung ist eine Heizlastberechnung erforderlich.
U
GEBÄUDEHÜLLE
U-Wert einer Aussenwand
Wärmedurchgangskoeffizient einer homogenen, ebenen Aussenwand aus vier Materialschichten ermitteln.
Wärmedurchgangskoeffizient
W/(m²·K)Gesamtwiderstand R: m²K/WWärmestromdichte bei eingegebenem ΔT: W/m²
Rechenweg und Grenzen
U = 1 ÷ (Rsi + Σ(d ÷ λ) + Rse) mit Rsi = 0.13 und Rse = 0.04 m²K/W für eine Aussenwand. Das vereinfachte Verfahren gilt für homogene Schichten; Wärmebrücken, Befestigungen, Luftschichten, Feuchte und inhomogene Konstruktionen sind separat zu beurteilen. Wärmeleitfähigkeiten sind als projektbezogene Bemessungswerte einzusetzen. BFE-Grundlage zur U-Wert-Berechnung.
Uw
FENSTER
Uw-Wert des Fensters
Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters aus Verglasung, Rahmen und linearem Glasrandverbund bestimmen.
Uw-Wert des gesamten Fensters
W/(m²·K)Fensterfläche: m² · HFenster W/KAnteil Glasrand am H-Wert: %
Rechenweg und Grenzen
Uw = (Ag × Ug + Af × Uf + lg × Ψg) ÷ (Ag + Af). Verbindlich sind Geometrie und Kennwerte des konkreten Fensters. Einbau-Wärmebrücke, solare Gewinne, Verschattung, Luftdichtheit und Anschlüsse sind nicht enthalten. BFE-Erläuterung zu Uw, Ug, Uf und Ψg.
Ψ
WÄRMEBRÜCKE
Linearer Wärmebrückenverlust
Verlustbeitrag eines linearen Bauteilanschlusses aus Ψ-Wert, Anschlusslänge und Temperaturdifferenz bestimmen.
Wärmebrücken-Kennwert HΨ
W/KVerlustleistung: WEnergie bei konstanter Eingabe: kWh
Rechenweg und Grenzen
HΨ = Ψ × l; Q̇ = HΨ × ΔT; E = Q̇ × t. Der Ψ-Wert ist für das konkrete Anschlussdetail und dessen Bezugsmasse zu bestimmen. Mehrere Anschlüsse werden einzeln berechnet und ihre HΨ-Beiträge addiert; punktuelle Χ-Werte sind separat zu ergänzen. Wärmebrückenkatalog des BFE.
ΣH
GEBÄUDEHÜLLE
Transmissionsbilanz der Hülle
Flächenbezogene Verluste von Wand, Dach, Boden und Fenstern mit dem Wärmebrückenbeitrag zu einer Gesamtbilanz verbinden.
HT = Σ(U × A) + Σ(Ψ × l) + ΣΧ; Q̇Auslegung = HT × ΔT; EHGT = HT × HGT × 24. Die Bilanz ist eine transparente Vorprüfung. Temperaturkorrekturfaktoren für Erdreich oder unbeheizte Zonen, Lüftung, solare und interne Gewinne sowie Anlagenverluste sind nicht enthalten und müssen im normgerechten Nachweis ergänzt werden. U-Werte-Katalog von EnergieSchweiz · BFE-Wärmebrückenkatalog.
H
GEBÄUDEHÜLLE
Bauteil-Transmissionsverlust
Wärmeverlust eines einzelnen Bauteils aus U-Wert, Fläche und Temperaturdifferenz bestimmen.
Transmissionsleistung
WWärmeverlustkoeffizient H: W/K · ΔT KEnergie bei konstanter Eingabe: kWh
Rechenweg und Grenzen
H = U × A; Q̇ = H × |Ti − Te|; E = Q̇ × t. Die konstante Temperaturdifferenz dient nur der Lastpunkt- oder Szenarioprüfung. Wärmebrücken, Erdreich, angrenzende unbeheizte Zonen, solare und interne Gewinne sowie Lüftung sind nicht enthalten. Kantonale Erläuterung zum U-Wert.
Σ
GEBÄUDEHÜLLE
Jährliche Transmissionsenergie
Rechnerische Jahresenergie aus dem gesamten Transmissions-Wärmeverlustkoeffizienten und standortbezogenen Heizgradtagen abschätzen.
Rechnerische Transmissionsenergie
kWh/aSpezifisch: kWh/(m²·a)Jahresmittel der Verlustleistung: kW
Rechenweg und Grenzen
E = H × HGT × 24 ÷ 1000 × Korrekturfaktor. HGT 12/20 summiert für Heiztage bis 12 °C die Differenz zur Raumtemperatur 20 °C. Der Korrekturfaktor erlaubt eine transparente Szenarioanpassung, ersetzt aber keine Energiebilanz. Lüftung, Warmwasser, Gewinne, Anlagenverluste und Wirkungsgrade sind nicht enthalten. Definition der Heizgradtage bei MeteoSchweiz.
Q̇ₗ
LÜFTUNG
Lüftungswärmeverlust
Wärmeverlust eines definierten Luftvolumenstroms mit oder ohne Wärmerückgewinnung vorprüfen.
Verbleibender Lüftungswärmeverlust
kWOhne Wärmerückgewinnung: kWIdeale Zulufttemperatur: °C · Rest-Kennwert W/K
Rechenweg und Grenzen
Q̇ = 0.34 × V̇ × ΔT; der Restverlust wird mit (1 − η) angesetzt. Die Näherung gilt für trockene Luft bei üblichen Gebäudebedingungen. Gerätekennwerte, Ventilatorwärme, Feuchteübertragung, Vereisung, Abtauung, Leckagen, Volumenstromdifferenzen und Infiltration sind separat zu berücksichtigen.
n
LÜFTUNG
Raumluftwechsel
Raumvolumen, erforderlichen Luftvolumenstrom und Austauschintervall aus einem vorgegebenen Luftwechsel bestimmen.
Erforderlicher Luftvolumenstrom
m³/hRaumvolumen: m³ · l/sEin vollständiger Luftwechsel rechnerisch alle min
Rechenweg und Grenzen
V = A × h; V̇ = V × n; Austauschintervall = 60 ÷ n. Der erforderliche Luftwechsel ist projektspezifisch festzulegen. Personenbelegung, Feuchte, Stofflasten, Überströmung, Infiltration sowie nationale Normen und Vorschriften sind separat zu berücksichtigen. Technische Rechenbasis bei Systemair.
D
LUFTKANAL
Rundkanal-Dimensionierung
Erforderlichen freien Querschnitt und rechnerischen Rundkanal-Innendurchmesser aus Volumenstrom und Zielgeschwindigkeit bestimmen.
Rechnerischer Mindest-Innendurchmesser
mmFreier Querschnitt: cm²Volumenstrom: m³/s
Rechenweg und Grenzen
A = V̇ ÷ v; D = √(4A ÷ π). Das Ergebnis ist ein rechnerischer Innendurchmesser. Die nächste geeignete Kanalgrösse, Druckverluste, Formstücke, Schalldämpfer, Schall, Brandschutz, Reinigung und Einbausituation sind in der Detailplanung zu prüfen. Technische Rechenbasis bei Systemair.
▭
LUFTKANAL
Rechteckkanal-Dimensionierung
Freien Querschnitt und rechnerische Seitenmasse aus Luftvolumenstrom, Zielgeschwindigkeit und gewünschtem Seitenverhältnis bestimmen.
Rechnerische Innenmasse B × H
× mmFreier Querschnitt: cm²Hydraulischer Durchmesser: mm
Rechenweg und Grenzen
A = V̇ ÷ v; H = √(A ÷ Seitenverhältnis); B = H × Seitenverhältnis. Der hydraulische Durchmesser wird mit 4A ÷ Umfang ausgewiesen. Das Resultat ist auf verfügbare Kanalmasse aufzurunden; Druckverlust, Formstücke, Akustik, Brandschutz, Verstärkung und Reinigung sind separat auszulegen. Technische Rechenbasis bei Systemair.
Q̇
LUFTREGISTER
Luft-Heiz-/Kühlleistung
Sensible Heiz- oder Kühlleistung eines Luftvolumenstroms aus Zu- und Bezugstemperatur ermitteln.
Sensible Luftleistung ·
kWTemperaturdifferenz: K · m³/h je kWRechnerische Jahresarbeit: kWh
Rechenweg und Grenzen
Q̇ = V̇ × ρ × cp × |ΔT| mit ρ = 1.2 kg/m³ und cp = 1005 J/(kg·K). Berechnet wird nur die sensible Leistung trockener Luft. Feuchteänderung, Kondensation, Vereisung, Ventilatorwärme, Leckage und reale Stoffwerte sind separat zu berücksichtigen. Technische Rechenbasis bei ebm-papst.
P
VENTILATOR
Ventilatorleistung
Luftleistung, elektrische Aufnahme, spezifische Ventilatorleistung und Jahresenergie am Betriebspunkt abschätzen.
Geschätzte elektrische Aufnahme
WLuftleistung: W · SFP kW/(m³/s)Jahresenergie: kWh
Rechenweg und Grenzen
PLuft = V̇ × Δp; Pel = PLuft ÷ η. Massgebend ist der Gesamtwirkungsgrad des vollständigen Ventilators am tatsächlichen Betriebspunkt. Kennlinie, Regelung, Filterverschmutzung, Teillast, elektrische Nebenverbraucher und reale Laufzeiten sind hersteller- und anlagenspezifisch zu prüfen. Technische Rechenbasis bei ebm-papst.
n³
VENTILATOR
Ventilator-Drehzahlgesetze
Einen bekannten Betriebspunkt desselben Ventilators theoretisch auf eine andere Drehzahl umrechnen.
Theoretischer Zielbetriebspunkt
m³/h · PaElektrische Leistung: W · Drehzahlverhältnis %Leistungsänderung: %
Rechenweg und Grenzen
Bei geometrisch gleichem Ventilator und gleicher Luftdichte gilt theoretisch V̇₂ = V̇₁ × n₂/n₁, Δp₂ = Δp₁ × (n₂/n₁)² und P₂ = P₁ × (n₂/n₁)³. Reale Kennlinie, Anlagenkennlinie, Wirkungsgrad, Motor- und Reglergrenzen können abweichen und bleiben verbindlich. Ventilatorgesetze bei ebm-papst.
Φ
HEIZFLÄCHE
Heizkörperleistung
Nennleistung bei ΔT 50 auf den tatsächlichen Betriebspunkt des Heizkörpers umrechnen.
Φ = Φₙ × (ΔT ÷ 50)ⁿ auf Basis der deklarierten EN-442-Nennleistung und des herstellerspezifischen Exponenten. Bei stark unterschiedlicher Vor- und Rücklaufübertemperatur wird der logarithmische Mittelwert verwendet. Herstellerdaten, Anschlussart, Einbau und Luftströmung bleiben massgebend.
FBH
HEIZFLÄCHE
Fussbodenheizungs-Rohrbedarf
Rohrmenge und Mindestanzahl Heizkreise aus belegter Fläche, Verlegeabstand und maximaler Kreislänge vorprüfen.
Gesamte Rohrlänge inkl. Anschlüsse
mRohr in der Heizfläche: m · m/m²Mindestens Heizkreise · Ø m/Kreis · m²/Kreis
Annahmen und Grenzen
Die Rohrmenge in der belegten Fläche wird geometrisch mit 1 ÷ Verlegeabstand ermittelt; dies entspricht beispielsweise rund 6.7 m/m² bei 150 mm gemäss Uponor-Auslegungstabelle. Anschlusswege werden je Kreis ergänzt. Randzonen, Aussparungen, Biegeradien, Druckverlust, Kreislaufabgleich, Bodenaufbau und Heizleistung benötigen eine projektbezogene Auslegung.
↗
REGELUNG
Zwei-Punkt-Heizkurve
Linearen Vorlauf-Sollwert aus zwei bekannten Betriebspunkten für eine Aussentemperatur abschätzen.
Linearer Vorlauf-Sollwert
°CSteigung: K/K
Einordnung
Lineare Interpolation zwischen zwei frei wählbaren Punkten. Reale Regler können zusätzlich Krümmung, Raumaufschaltung, Grenzen, Zeitprogramme und Gebäudedynamik berücksichtigen.
Tᵈ
BAUPHYSIK
Taupunkt & Oberfläche
Taupunkt der Raumluft und rechnerische Reserve einer gemessenen Bauteiloberfläche beurteilen.
Rechnerischer Taupunkt
°COberflächenreserve: K · 3-K-Ziel: mindestens °C
Annahmen und Grenzen
Näherung der Sättigungsdampfdruckbeziehung über Wasser mit den WMO-Konstanten 17.62 und 243.12 °C. Messunsicherheit, lokale Wärmebrücken, Luftbewegung, Materialfeuchte und zeitliche Schwankungen sind nicht enthalten; bei kritischen Bauteilen ist eine bauphysikalische Beurteilung erforderlich.
dB
AUFSTELLUNG
Schallabnahme über Distanz
Geometrische Pegeländerung zwischen einem bekannten Referenzabstand und einem Zielabstand abschätzen.
Rechnerischer Pegel am Zielpunkt
dB(A)Pegeländerung: dB
Einordnung
ΔL = −20 × log₁₀(r₂ ÷ r₁). Dies beschreibt nur die geometrische Freifeldabnahme. Reflexionen, Boden, Abschirmung, Tonhaltigkeit, mehrere Quellen und rechtliche Beurteilung sind separat zu berücksichtigen.
E
WÄRMEPUMPE
Strombedarf abschätzen
Elektrischen Jahresbedarf aus der abgegebenen Wärmemenge und einer erwarteten Jahresarbeitszahl ableiten.
Geschätzter Strombedarf
kWh/JahrMonatsmittel: kWh
Einordnung
Wärmebedarf ÷ Jahresarbeitszahl. Hilfsenergien, Heizstab, Warmwasseranteile, Nutzerverhalten und reale Betriebsbedingungen können das Ergebnis verändern.
COP
WÄRMEPUMPE
Leistungszahl am Betriebspunkt
Momentane Leistungszahl und Umweltleistung aus abgegebener Wärmeleistung und elektrischer Aufnahme bestimmen.
Momentane Leistungszahl
COP Leistung aus der Umwelt: kW
Einordnung
COP = abgegebene Wärmeleistung ÷ elektrische Aufnahmeleistung am gleichen stabilen Betriebspunkt. Der COP ist keine Jahresarbeitszahl; Abtauung, Pumpen, Bereitschaft, Heizstab und wechselnde Temperaturen beeinflussen den Jahreswert.
CHF
ENERGIE
Elektrische Energie & Kosten
Jahresenergie und Kosten aus elektrischer Leistung, täglicher Laufzeit, Betriebstagen und Tarif berechnen.
Rechnerische Jahreskosten
CHF kWh/Jahr · Monatsmittel CHF
Einordnung
E = P × t. Lastwechsel, Tarifzeiten, Grundgebühren, Eigenverbrauch, Wirkungsgrad und Bereitschaft sind nicht enthalten. Für Wärmepumpen ist der aus dem Wärmebedarf abgeleitete Jahresstrom meist aussagekräftiger.
1~
ELEKTRO
Einphasen-Stromaufnahme
Strom und Scheinleistung eines einphasigen Verbrauchers aus Wirkleistung, Spannung und Leistungsfaktor bestimmen.
Rechnerischer Leiterstrom
AScheinleistung: kVA
Einordnung
I = P ÷ (U × cos φ). Wirkungsgrad, Anlaufstrom, Oberschwingungen, Leitungsart, Verlegebedingungen und Schutzorgane sind separat durch eine Elektrofachperson zu beurteilen.
I
ELEKTRO
Drehstrom-Stromaufnahme
Leiterstrom und Scheinleistung aus elektrischer Wirkleistung, Spannung und Leistungsfaktor abschätzen.
Rechnerischer Leiterstrom
AScheinleistung: kVA
Einordnung
I = P ÷ (√3 × U × cos φ). Die Eingabe muss die elektrische Wirkleistung sein. Anlaufstrom, Oberschwingungen, Wirkungsgrad, Gleichzeitigkeiten, Leitung und Schutzorgane sind durch eine Elektrofachperson zu beurteilen.
ΔU
ELEKTRO
Spannungsfall & Leitungsverlust
Ohmschen Spannungsfall und Leitungsverlust einer ein- oder dreiphasigen Leitung vorprüfen.
Ohmscher Spannungsfall
V % · Leitungsverlust W
Annahmen und Grenzen
Vereinfachte Widerstandsrechnung bei 20 °C ohne Leitungsreaktanz. Erwärmung, Häufung, Verlegeart, Oberwellen, zulässige Strombelastbarkeit, Abschaltbedingungen, Selektivität und nationale Installationsnormen sind durch eine Elektrofachperson zu prüfen.
S
ELEKTRO
Leiterquerschnitt nach Spannungsfall
Mindestquerschnitt aus Strom, Leitungslänge und maximalem Spannungsfall berechnen und auf den nächsten üblichen Querschnitt aufrunden.
Nächster üblicher Querschnitt
mm²Rechnerisch mindestens mm² · ΔU max. V
Wichtiger Planungshinweis
Das Resultat erfüllt nur das gewählte Spannungsfallkriterium. Zulässige Strombelastbarkeit, Mindestquerschnitt, mechanische Festigkeit, Kurzschluss, Abschaltung, Schutzorgan, Verlegeart und lokale Vorschriften können einen deutlich grösseren Querschnitt verlangen.
P
ELEKTRO
Anschlussleistung aus Strom
Schein- und Wirkleistung aus Netzart, Nennstrom, Spannung und Leistungsfaktor abschätzen.
Rechnerische Wirkleistung
kWScheinleistung: kVA
Einordnung
Die Rechnung zeigt die theoretische Leistung am angegebenen Strom. Sie wählt keine Sicherung. Dauerlast, Gleichzeitigkeiten, Anlaufstrom, Schutzkonzept, Selektivität, Anschlussbedingungen und Netzbetreibervorgaben bleiben der Elektrofachplanung vorbehalten.
Ω
ELEKTRO
Ohmsches Gesetz & DC-Leistung
Widerstand, Leistung und Energie eines Gleichstromverbrauchers aus Spannung, Strom und Betriebszeit bestimmen.
Elektrische Leistung
WWiderstand Ω · Energie kWh
Einordnung
R = U ÷ I, P = U × I und E = P × t. Leitungsverluste, Temperaturabhängigkeit, Einschaltvorgänge, Schutz und zulässige Belastung sind nicht enthalten.
PQS
ELEKTRO
Leistungsdreieck P · Q · S
Scheinleistung, Blindleistung und Phasenwinkel aus Wirkleistung und Leistungsfaktor bestimmen.
Scheinleistung
kVABlindleistung kvar · φ °
Einordnung
S = P ÷ cos φ und Q = √(S² − P²). Nichtlineare Lasten und Oberschwingungen sind im klassischen Leistungsdreieck nicht abgebildet.
Qc
ELEKTRO
Blindleistung kompensieren
Erforderliche Kompensationsblindleistung und die theoretische Stromentlastung eines Drehstromanschlusses abschätzen.
Erforderliche Kompensation
kvarLeiterstrom vorher A · nachher A
Wichtiger Planungshinweis
Qc = P × (tan φ₁ − tan φ₂). Das Resultat ist eine Grundschwingungs-Vorprüfung. Stufen, Resonanzen, Oberschwingungen, Schalthäufigkeit und Netzrückwirkungen erfordern Messung und fachgerechte Auslegung.
ΣP
ELEKTRO
Bedarf & Gleichzeitigkeit
Aus installierter Wirkleistung, Gleichzeitigkeitsfaktor und Reserve einen transparenten Anschluss-Bedarfswert bilden.
Bedarfsleistung mit Reserve
kWOhne Reserve kW · theoretischer Drehstrom A
Wichtiger Planungshinweis
Der Gleichzeitigkeitsfaktor ist eine projektspezifische Annahme und keine Normvorgabe dieses Rechners. Lastprofile, Spitzen, Anlaufströme, Erweiterungen und Netzbetreiberbedingungen sind separat nachzuweisen.
WP
ELEKTRO · WÄRMEPUMPE
Wärmepumpen-Anschlusslast
Verdichter, Elektroheizung und Nebenaggregate zu einem transparenten elektrischen Auslegungsfall zusammenführen.
Elektrischer Auslegungsfall
kWDrehstrom A · Scheinleistung kVA
Wichtiger Planungshinweis
Der Rechner addiert die eingegebenen Betriebsfälle; er bestimmt weder Schutzorgan noch Anschlussbewilligung. Herstellerdaten zu Maximalstrom, Anlauf, Inverter, Sperrzeiten und gleichzeitigem Heizstabbetrieb sowie Netzbetreibervorgaben bleiben massgebend.
R
ELEKTRO
Netzanschluss-Reserve
Vorhandenen dreiphasigen Anschluss und bestehende Last mit einer geplanten Zusatzlast vergleichen.
Rechnerische Reserve
kW % genutzt · rechnerische Kapazität kW
Einordnung
Die Rechnung vergleicht Leistungen, nicht Schutz- oder Netzbedingungen. Gemessene Lastprofile, Phasenunsymmetrie, Gleichzeitigkeiten, Anlaufströme, Selektivität, Hausanschluss und Vorgaben des Netzbetreibers sind durch eine Elektrofachperson zu prüfen.
L1–3
ELEKTRO
Phasenlast & Unsymmetrie
Drei einphasige Leiterströme vergleichen und die Grundschwingungsbelastung des Neutralleiters abschätzen.
Grösste Abweichung vom Mittel
%Neutralleiter rechnerisch A · Spannweite A
Wichtiger Planungshinweis
Vereinfachte Zeigerrechnung für sinusförmige 50-Hz-Grundschwingungen. Oberschwingungen, insbesondere durch nichtlineare einphasige Lasten, können den Neutralleiter zusätzlich belasten und erfordern Messung und normgerechte Beurteilung.
PV
ELEKTRO & ENERGIE
PV-Jahresertrag
Jahresertrag aus installierter PV-Leistung, standortbezogenem spezifischem Ertrag und Systemverlusten abschätzen.
Geschätzter Netto-Jahresertrag
kWhBrutto kWh · Monatsmittel kWh
Einordnung
Der spezifische Ertrag muss Standort, Ausrichtung und Neigung bereits abbilden. Verschattung, Schnee, Degradation, Verfügbarkeit, Wechselrichtergrenzen und Eigenverbrauch benötigen eine projektbezogene Simulation.
PV%
ELEKTRO & ENERGIE
PV-Eigenverbrauch & Autarkie
Jahresbedarf und PV-Ertrag mit einem angenommenen Eigenverbrauchsanteil zu Netzbezug und Einspeisung verbinden.
Rechnerischer Autarkiegrad
%Netzbezug kWh · Einspeisung kWh
Einordnung
Der Eigenverbrauchsanteil ist eine Szenarioannahme. Zeitgleiche Last- und Erzeugungsprofile, Ausrichtung, Wärmepumpe, E-Mobilität, Speicher, Regelung und saisonale Unterschiede bestimmen das reale Ergebnis. Informationen zur Eigenverbrauchsregelung bei Pronovo.
kWh
ELEKTRO & ENERGIE
Speicherbedarf aus Last & Dauer
Erforderliche Nennkapazität für eine gewünschte Versorgungsdauer mit nutzbarem Anteil, Wirkungsgrad und Reserve abschätzen.
Die Rechnung dimensioniert nur die Energie. Wechselrichterleistung, Anlaufströme, Batteriechemie, Temperatur, Alterung, Ladezustandsgrenzen, BMS, Notstromumschaltung und zulässige Betriebsarten bleiben hersteller- und projektspezifisch.
UPS
ELEKTRO & ENERGIE
Speicher- & Ersatzstromdauer
Nutzbare Energie und theoretische Versorgungsdauer eines Batterie- oder USV-Speichers abschätzen.
Theoretische Versorgungsdauer
hNutzbar am Verbraucher kWh · min
Einordnung
Die Rechnung nutzt eine konstante Last. Leistungsgrenze, Anlaufstrom, Batterietemperatur, Alterung, BMS-Reserve, Entladekurve, Inselnetzfähigkeit und Umschaltkonzept bleiben hersteller- und projektspezifisch.
Lmax
ELEKTRO · LEITUNG
Maximale Leitungslänge
Zulässige einfache Leitungslänge aus Strom, Querschnitt und maximalem Spannungsfall vorprüfen.
Maximale einfache Leitungslänge
mΔU max. V · Leitungsverlust am Grenzpunkt W
Wichtiger Planungshinweis
Reine Widerstandsrechnung bei 20 °C. Strombelastbarkeit, Leitungserwärmung, Verlegeart, Häufung, Reaktanz, Abschaltbedingungen, Schutzorgane und nationale Installationsnormen sind separat durch eine Elektrofachperson nachzuweisen.
I²R
ELEKTRO · LEITUNG
Leitungsverlust & Jahreskosten
Ohmsche Leitungsverluste in Leistung, Jahresenergie und Betriebskosten übersetzen.
Ohmscher Leitungsverlust
W kWh/Jahr · CHF /Jahr
Einordnung
Konstanter Strom und Leiterwiderstand bei 20 °C werden angenommen. Reale Lastprofile, Leitertemperatur, Blindstrom, Oberschwingungen und Tarifbestandteile verändern das Ergebnis.
M3~
ELEKTRO · ANTRIEB
Motorstrom & Anlauf
Elektrische Aufnahme, Nennstrom und vereinfachten Anlaufstrom eines Drehstrommotors abschätzen.
Rechnerischer Nennstrom
AElektrische Aufnahme kW · Anlauf A
Wichtiger Planungshinweis
Der Anlaufstromfaktor muss zum realen Anlaufverfahren passen. Typenschild, Wirkungsgradklasse, Frequenzumrichter, Hochlaufzeit, Netzrückwirkungen, Schutz und Herstellerangaben bleiben massgebend.
EV×n
ELEKTRO & MOBILITÄT
Ladepark & Lastmanagement
Mehrere Ladepunkte, Gleichzeitigkeitsannahme und vorhandene Gebäudelast mit dem Netzanschluss vergleichen.
Gleichzeitige Ladeleistung
kWGesamtauslastung % · Reserve kW · ohne Management gleichzeitig Punkte
Wichtiger Planungshinweis
Die Gleichzeitigkeitsannahme ersetzt kein dynamisches Lastprofil. Ladeverhalten, Phasenaufteilung, Hauslast, Messkonzept, Netzbetreiberfreigabe, Schutz- und Lastmanagement müssen projektspezifisch geplant werden.
PVdc
ELEKTRO · PHOTOVOLTAIK
PV-String & Wechselrichterfenster
Stringspannungen bei Kälte und Wärme mit maximaler DC-Spannung und MPP-Fenster des Wechselrichters vergleichen.
Spannungsfenster rechnerisch passend
VKälte-Voc · Warm-MPP V · Nenn-MPP V
Wichtiger Planungshinweis
Die Temperaturkorrekturen sind Eingaben aus Datenblatt und Auslegung. Absolute Mindesttemperatur, Zelltemperatur, Toleranzen, Degradation, Stringstrom, parallele Strings, Isolationskonzept und Wechselrichterdaten sind vollständig zu prüfen.
kVA
ELEKTRO · ERSATZSTROM
Generator- & USV-Leistung
Dauerlast, Leistungsfaktor, Reserve und zusätzliche Anlauf-Scheinleistung zu einer kVA-Grössenordnung verbinden.
Nächste hinterlegte Nennleistung
kVAErforderlich kVA · Dauerbetrieb kVA
Wichtiger Planungshinweis
Die kVA-Rechnung ist eine Vorprüfung. Kurzschlussleistung, Spannungs- und Frequenzhaltung, Lastsprünge, Oberwellen, Motorhochlauf, Überlastfähigkeit, Neutralleiter, Erdung, Umschaltung und Herstellerfreigabe sind separat auszulegen.
lx
ELEKTRO · BELEUCHTUNG
Beleuchtungsbedarf & Anschlussleistung
Leuchtenanzahl, installierte Leistung und erreichte mittlere Beleuchtungsstärke für eine Nutzfläche vorprüfen.
Rechnerische Mindestanzahl
Leuchten lx · W · W/m²
Wichtiger Planungshinweis
Vereinfachtes Wirkungsgradverfahren für eine mittlere Beleuchtungsstärke. Raumgeometrie, Reflexionsgrade, Leuchtenverteilung, Blendung, Gleichmässigkeit, Notbeleuchtung, Tageslicht, Nutzung und normgerechter Beleuchtungsnachweis sind separat zu planen.
Tr
ELEKTRO · NETZ
Transformatorlast & Verluste
Scheinleistung, Auslastung, Leiterstrom und vereinfachte Transformatorverluste am Betriebspunkt bestimmen.
Rechnerische Auslastung
% kVA · A · Verluste kW
Wichtiger Planungshinweis
Die Verlustrechnung nutzt einen eingegebenen Gesamtwirkungsgrad am betrachteten Betriebspunkt. Leerlauf- und Kupferverluste, Temperatur, Oberschwingungen, Kurzschlussleistung, Einschaltstrom, Kühlung, Schaltgruppe, Schutz, Selektivität und Reserven sind projektspezifisch nachzuweisen.
W/m
ELEKTRO · FROSTSCHUTZ
Heizband & Jahresenergie
Anschlussleistung, äquivalente Volllaststunden, Jahresenergie und Kosten eines Heizbands abschätzen.
Elektrische Anschlussleistung
kW kWh/Jahr · CHF /Jahr · Volllaststunden
Einordnung
Der Einschaltanteil ist eine Szenarioannahme. Wärmeverlust, Dämmung, Rohrdurchmesser, Medium, Mindesttemperatur, Regler, Selbstbegrenzung, Einschaltstrom, Leitungslänge je Stromkreis und Herstellerfreigabe bestimmen die reale Auslegung.
PV±
ELEKTRO · PHOTOVOLTAIK
PV-DC-Leitung & Verlust
Spannungsfall, Verlustleistung und abgegebene DC-Leistung einer zweipoligen Stringleitung vorprüfen.
DC-Spannungsfall
% V · Verlust W · abgegeben kW
Wichtiger Planungshinweis
Reine Widerstandsrechnung bei 20 °C für Hin- und Rückleiter. Temperatur, Strombelastbarkeit, Steckverbinder, Verlegeart, Häufung, Schutzklasse, DC-Trennung, Kurzschlussstrom, Lichtbogenrisiko und nationale PV-Vorschriften sind separat nachzuweisen.
B↗
ELEKTRO · SPEICHER
Speicherladung & C-Rate
Netzenergie, theoretische Ladezeit und C-Rate eines stationären Batteriespeichers bestimmen.
Theoretische Ladezeit
hNetzenergie kWh · gespeichert kWh · C
Einordnung
Konstante Ladeleistung und ein pauschaler Wirkungsgrad werden angenommen. Wechselrichtergrenze, Ladeprofil, Temperatur, Batteriefreigaben, Alterung, BMS, Netzbezugslimit und gleichzeitige Verbraucher bestimmen den realen Verlauf.
24/7
ELEKTRO · BETRIEB
Grundlast & Bereitschaftskosten
Viele kleine Dauer- und Bereitschaftslasten zu Anschlussleistung, Jahresenergie und Kosten zusammenführen.
Elektrische Grundlast
kW kWh/Jahr · CHF /Jahr · CHF /Monat
Einordnung
Die Rechnung setzt identische Leistungen und Betriebszeiten voraus. Messung, Schaltzustände, Lastwechsel, Tarife, Eigenverbrauch und saisonale Betriebsweisen sind für eine belastbare Verbrauchsanalyse separat zu erfassen.
Ib≤In≤Iz
ELEKTRO · SCHUTZ
Leitung & Schutzorgan vorprüfen
Bemessungsstrom, Schutzorgan und korrigierte Strombelastbarkeit transparent nach der Grundbedingung Ib ≤ In ≤ Iz vergleichen.
Korrigierte Strombelastbarkeit Iz
A · Reserve zu In A
Wichtiger Planungshinweis
Die Faktoren müssen aus der anwendbaren Norm, Verlegeart, Kabelbauart, Umgebung und Häufung stammen. Spannungsfall, Kurzschlussfestigkeit, Abschaltbedingungen, Neutralleiter, Oberwellen und Herstellerangaben bleiben separat nachzuweisen.
Zs
ELEKTRO · SCHUTZ
Schleifenimpedanz & Abschaltung
Prospektiven Fehlerstrom und maximalen Zs-Richtwert aus Spannung, Schutzorgan, Auslösefaktor und Planungsmarge vergleichen.
Fehlerstrom mit Planungsmarge
A · Zs max. Ω
Wichtiger Planungshinweis
Der Auslösefaktor ist aus Kennlinie und geforderter Abschaltzeit des konkreten Schutzorgans zu bestimmen. Netzform, Leitertemperatur, Messverfahren, RCD, Mindestkurzschlussstrom und nationale Installationsregeln sind durch eine Elektrofachperson zu prüfen.
I²t
ELEKTRO · SCHUTZ
Adiabatische Kurzschlussfestigkeit
Thermische Kurzschlussbeanspruchung mit dem Leitervermögen k²S² vergleichen und einen rechnerischen Mindestquerschnitt bestimmen.
Rechnerischer Mindestquerschnitt
mm² · I²t MA²s
Wichtiger Planungshinweis
S ≥ I√t/k ist nur im zulässigen adiabatischen Bereich anwendbar. Der k-Wert muss zu Leiter, Isolation sowie Anfangs- und Endtemperatur passen; Schutzorgan-Durchlassenergie, Parallelleiter, PE/PEN und Herstellerangaben sind verbindlich zu prüfen.
IΔ
ELEKTRO · SCHUTZ
RCD-Ableitstromreserve
Erwartete betriebliche Ableitströme bündeln und mit einem frei wählbaren Planungsanteil des RCD-Nennfehlerstroms vergleichen.
Erwarteter Ableitstrom
mA · rechnerisch Gruppe(n)
Wichtiger Planungshinweis
Die gewählte Planungsgrenze ist kein universeller Grenzwert. RCD-Typ, Frequenzanteile, Umrichter, Herstellerangaben, Einschaltvorgänge, unerwünschtes Auslösen, Selektivität und vorgeschriebene Schutzmassnahmen sind projektspezifisch festzulegen.
TE
ELEKTRO · VERTEILUNG
Verteilerplatz & Ausbaureserve
Belegte und geplante Teilungseinheiten mit Gehäusekapazität und gewünschter mechanischer Ausbaureserve vergleichen.
Freie Teilungseinheiten
TE · frei %
Einordnung
Die Rechnung betrachtet nur Teilungseinheiten. Verdrahtungsraum, Verlustleistung, Wärmeabfuhr, Klemmen, Sammelschienen, Überspannungsschutz, Reservefelder, Schutzart, Kurzschlussfestigkeit und Zugänglichkeit sind separat zu planen.
DC/AC
ELEKTRO · PHOTOVOLTAIK
PV-Wechselrichter & AC-Anschluss
DC/AC-Verhältnis, theoretische Wirkleistung, mögliche Abregelung und AC-Strom am Auslegungspunkt zusammenführen.
DC/AC-Verhältnis
AC-Leistung kW · AC-Strom A · theoretisch abgeregelt kW
Wichtiger Planungshinweis
Die Abregelungsleistung ist ein Momentanwert bei angenommener voller DC-Leistung, keine Ertragsverlustprognose. Stringfenster, Temperatur, Ausrichtung, Blindleistungsanforderung, Netzanschluss, Schutz, Überspannungsschutz und Herstellerfreigaben sind vollständig zu prüfen.
EV
ELEKTRO & MOBILITÄT
E-Auto-Ladezeit & Netzenergie
Ladeenergie und theoretische Ladezeit aus Batteriekapazität, Ladezuständen, Ladeleistung und Wirkungsgrad bestimmen.
Theoretische Ladezeit
hNetzenergie kWh · in Batterie kWh
Einordnung
Fahrzeug und Ladepunkt begrenzen die reale Leistung; Ladeverluste und Leistung können sich mit Temperatur und Ladezustand ändern. Anschluss, Lastmanagement, Schutz, Meldepflicht und Netzbetreibervorgaben sind separat zu klären.
Ik
ELEKTRO · NETZ
Trafo-Kurzschlussstrom
Anfänglichen symmetrischen Kurzschlussstrom am Transformator aus Nennleistung und Kurzschlussspannung abschätzen.
Kurzschlussstrom am Transformator
kANennstrom A · Kurzschlussleistung MVA
Rechenweg und Grenzen
Ik = In × 100 ÷ uk. Netzimpedanz, vorgeschaltetes Netz, Leitungen, Motorbeiträge, Temperatur, Spannungstoleranz und Schaltgeräte sind nicht enthalten. Für Schutz- und Ausschaltvermögen ist eine vollständige Kurzschlussberechnung erforderlich.
PV↗
ELEKTRO · PHOTOVOLTAIK
PV-Spannungsanhebung AC
Spannungsanhebung und Leitungsverlust zwischen Wechselrichter und Netzanschlusspunkt abschätzen.
Spannungsanhebung
%Strom A · V · Endspannung V · Verlust W
Rechenweg und Grenzen
Vereinfachte ohmsche Vorprüfung bei symmetrischer Einspeisung. Netzimpedanz, Blindleistungsregelung, Temperatur, induktiver Anteil, weitere Erzeuger und die Spannungsänderung im öffentlichen Netz sind separat zu berücksichtigen.
DC
ELEKTRO · SPEICHER
Batterie-DC-Strom & Ladungsbedarf
DC-Strom, Energie und Ladungsbedarf eines Wechselrichters oder Gleichstromverbrauchers bestimmen.
DC-Strom
ADC-Leistung kW · Energie kWh · Ladung Ah
Einordnung
Die Rechnung verwendet konstante Spannung, Leistung und Wirkungsgrad. BMS-Grenzen, C-Rate, Kabel, Sicherungen, Kontaktoren, Alterung, Temperatur und dynamische Spannungsverläufe müssen projektspezifisch geprüft werden.
DC□
ELEKTRO · GLEICHSTROM
DC-Leiterquerschnitt
Mindestquerschnitt einer zweipoligen DC-Leitung nach Strom, Länge und zulässigem Spannungsfall bestimmen.
Nächster üblicher Querschnitt
mm²Rechnerisch mm² · ΔU % · Verlust W
Wichtiger Planungshinweis
Der Rechner dimensioniert nur nach ohmschem Spannungsfall. Strombelastbarkeit, Bündelung, Temperatur, Kurzschlussfestigkeit, Berührungsschutz, Polarität, Trenn- und Schutzorgane sowie Herstelleranforderungen können einen grösseren Querschnitt verlangen.
U≠
ELEKTRO · NETZQUALITÄT
Spannungsunsymmetrie
Unsymmetrie aus drei gemessenen Leiter-Leiter-Spannungen als maximale Abweichung vom Mittelwert bewerten.
Spannungsunsymmetrie
%Mittelwert V · Spannweite V
Einordnung
Die Prozentzahl ist eine schnelle Amplitudenprüfung und nicht identisch mit dem Verhältnis von Gegen- zu Mitsystem. Für Motoren, Umrichter und Netzqualitätsnachweise sind ein geeignetes Messgerät, zeitlicher Verlauf und Herstellergrenzen massgebend.
THD
ELEKTRO · NETZQUALITÄT
Oberschwingungs- & Neutralleiterstrom
Phasen-RMS-Strom aus THD sowie die arithmetische Addition dritter Harmonischer im Neutralleiter abschätzen.
Geschätzter Neutralleiterstrom
APhasenstrom gesamt A · Oberschwingungsanteil A · 3. Harmonische im Neutralleiter A
Rechenweg und Grenzen
Der Phasenstrom wird als RMS-Summe aus Grundschwingung und Gesamtoberschwingungen gebildet. Harmonische der Ordnung 3 und deren Vielfache können sich im Neutralleiter addieren. Phasenwinkel, Spektrum, Verzerrungsleistung, Leitungsdimensionierung und Filterauslegung erfordern eine Messung und Fachplanung.
⏚
ELEKTRO · ERDUNG
Staberder-Widerstand
Widerstand vertikaler Staberder aus Bodenwiderstand, Geometrie und angenommener gegenseitiger Beeinflussung abschätzen.
Geschätzter Gruppenwiderstand
ΩEinzelstab Ω · Ziel Ω ·
Wichtiger Planungshinweis
Die vereinfachte homogene-Boden-Formel ersetzt keine Erdungsmessung. Schichtung, Feuchte, Frost, Korrosion, Abstände, Fundamenterder, Potentialausgleich, Blitzschutz und Netzform müssen durch eine Elektrofachperson beurteilt werden.
○
ELEKTRO · LEITUNGSFÜHRUNG
Kabelrohrbelegung
Geometrische Rohrbelegung aus Kabelanzahl, Aussendurchmesser und freiem Rohrinnendurchmesser prüfen.
Geometrische Belegung
%Benötigter Innendurchmesser mm ·
Einordnung
Die Flächenprüfung bildet Einziehbarkeit, Biegeradius, Reibung, Kabelsteifigkeit, Rohrbögen, Reserven und thermische Häufung nicht ab. Zulässige Belegung und Strombelastbarkeit sind nach Kabelsystem und Installationsregeln zu prüfen.
▭
ELEKTRO · LEITUNGSFÜHRUNG
Kabeltrassenbelegung
Benötigte Trassenbreite aus Anzahl, Kabeldurchmesser, Lagen und gewünschter Belegungsreserve abschätzen.
Lineare Trassenbelegung
%Belegte Breite mm · Zielbreite mm ·
Einordnung
Die lineare Vorprüfung ersetzt keine Trassenplanung. Kabelgewicht, Befestigungsabstände, Häufung, Wärme, EMV-Trennung, Biegeradien, Brandabschnitte, Funktionserhalt und spätere Erweiterungen sind zusätzlich zu berücksichtigen.
NL
ELEKTRO · SICHERHEIT
Notbeleuchtungs-Batterie
Energie- und Kapazitätsbedarf einer zentral versorgten Notbeleuchtung überschlägig bestimmen.
Erforderliche Batterieenergie
WhKapazität Ah · Last W · Strom A
Wichtiger Planungshinweis
Leuchtenkennlinien, Mindestbeleuchtungsstärke, Umschaltzeit, Endspannung, Batteriechemie, Temperatur, Alterung, Selbsttest, Überwachung und vorgeschriebene Autonomie sind nach Nutzung und geltenden Regeln vollständig nachzuweisen.
G
ELEKTRO · ERSATZSTROM
Notstromaggregat-Vorprüfung
Dauerlast, Reserve, zulässigen Lastsprung und grössten Motoranlauf zu einer transparenten Aggregat-Grössenordnung verbinden.
Empfohlene nächste Aggregatgrösse
kVADauerlast kVA · mit Reserve kVA · Lastsprung kVA · Bedarf kVA
Wichtiger Planungshinweis
Die Vorprüfung kann Herstellerdaten nicht ersetzen. Subtransiente Reaktanz, Kurzschlussstrom, Spannungs- und Frequenzeinbruch, Anlaufverfahren, Oberschwingungen, USV, Neutralleiter, Erdung, Umschaltung, Kraftstoff und Emissionen sind mit dem Aggregathersteller nachzuweisen.
η
ELEKTRO · EFFIZIENZ
Umwandlungsverluste & Kosten
Wirkungsgrad, Verlustleistung sowie jährliche Verlustenergie und deren Kosten aus Ein- und Ausgangsleistung bestimmen.
Wirkungsgrad
%Verlust kW · kWh/Jahr · CHF/Jahr
Einordnung
Die Rechnung gilt für einen konstanten Betriebspunkt. Teillastkennlinie, Bereitschaft, Temperatur, Alterung, Kühlaufwand und zeitvariable Tarife verändern die Jahresbilanz und sollten mit Mess- oder Herstellerdaten ergänzt werden.
kWh
ELEKTRO · MESSUNG
Energiezähler & mittlere Leistung
Zwei Zählerstände über ein bekanntes Zeitfenster in Energie, mittlere Leistung, Kosten und eine transparente Hochrechnung übersetzen.
Die Hochrechnung setzt voraus, dass das kurze Messfenster für die gewählten Betriebstage repräsentativ ist. Lastwechsel, Saison, Tarifzeiten, Produktionszyklen und Eigenverbrauch müssen im Projekt separat bewertet werden.
S0
ELEKTRO · MESSUNG
S0-Impulse & Momentanleistung
Gezählte Energieimpulse in Verbrauch, mittlere Leistung und Impulsabstand des Messfensters umrechnen.
Mittlere Leistung
kWEnergie kWh · mittlerer Impulsabstand s · Frequenz Hz
Einordnung
Das Resultat ist der Mittelwert des gewählten Fensters. Kurze Fenster reagieren schneller, sind bei wenigen Impulsen aber gröber. Zählerkonstante, Impulsbreite und Verdrahtung sind am konkreten Zähler zu prüfen.
CT
ELEKTRO · MESSUNG
Stromwandler & Primärstrom
Wandlerverhältnis und gemessenen Sekundärstrom in Primärstrom, Auslastung und dreiphasige Scheinleistung umrechnen.
Berechneter Primärstrom
AVerhältnis :1 · Auslastung % · dreiphasig kVA
Wichtiger Planungshinweis
Übersetzung und Scheinleistung sind rechnerische Werte. Genauigkeitsklasse, Bürde, Sekundärleitung, Sättigung, Schutzwandler-Eigenschaften und der sichere Umgang mit offenen Sekundärkreisen sind durch eine Elektrofachperson zu beurteilen.
U±
ELEKTRO · NETZ
Spannungsband & Grenzwerte
Gemessene Minimal- und Maximalspannung mit einem frei festgelegten Toleranzband um die Nennspannung vergleichen.
Gewähltes Spannungsband eingehalten
% bis %Zulässig – V · gemessene Spreizung V
Wichtiger Planungshinweis
Das Toleranzband ist bewusst ein frei gewählter Prüfwert. Messdauer, Messklasse, Mittelungs- und Ereigniswerte, Netzebene, Anschlussbedingungen sowie die lokal geltenden Qualitätskriterien sind separat festzulegen.
PV□
ELEKTRO · PHOTOVOLTAIK
PV-Dachfläche & installierbare Leistung
Aus nutzbarer Dachfläche und Modulkennwerten eine erste Modulanzahl, installierbare DC-Leistung und Jahresenergie bestimmen.
Geometrisch mögliche Modulanzahl
Module · kWpBelegt m² · Rest m² · Nettoertrag kWh/a
Wichtiger Planungshinweis
Die reine Flächenteilung bildet Modulraster, Randabstände, Dachform, Hindernisse, Wartungswege, Verschattung, Statik, Brandschutz, Wind- und Schneelasten sowie String- und Wechselrichtergrenzen nicht ab. Für die Ausführung ist ein Belegungsplan erforderlich.
P↓
ELEKTRO · SPEICHER
Spitzenlastkappung & Speicherbedarf
Leistungs- und Energiebedarf eines Speichers für eine definierte Lastspitze und einen gewünschten Netzbezugsgrenzwert vorprüfen.
Erforderliche Entladeleistung
kWAbzugeben kWh · Nennenergie mit Verlust und Reserve kWh · Auslegungs-C-Rate C · Kappung %
Wichtiger Planungshinweis
Der Rechner betrachtet eine einzelne konstante Spitze. Reales Lastprofil, Prognose, Regelreserve, Ladefenster, wiederholte Zyklen, Alterung, Leistungsgrenzen bei Ladezustand und Temperatur sowie Netzbetreiber- und Tarifbedingungen sind projektspezifisch zu simulieren.
cosφ
ELEKTRO · MESSUNG
Leistungsfaktor aus Wirk- und Blindenergie
Gleichzeitig gemessene Wirk- und Blindenergie in mittlere Wirk-, Blind- und Scheinleistung sowie den Leistungsfaktor übersetzen.
Gemessener Leistungsfaktor
cos φ kW · kvar · kVA · φ °
Einordnung
Die Berechnung setzt identische Messfenster und dieselbe Bezugsrichtung voraus. Verzerrungsblindleistung, Oberschwingungen, wechselnde Lasten und Zählerkonfiguration können den tatsächlichen Gesamtleistungsfaktor verändern.
CTVA
ELEKTRO · MESSUNG
Stromwandler-Bürde & Sekundärleitung
Messgerät und Kupfer-Sekundärleitung zu Gesamtbürde, Auslastung und verbleibender Wandlerreserve zusammenführen.
Nennbürde rechnerisch eingehalten
VA · %Leitung VA / Ω · Reserve VA
Wichtiger Planungshinweis
Die Leitung wird mit ρ = 0.0175 Ω·mm²/m bei 20 °C und Hin- plus Rückleiter gerechnet. Genauigkeitsklasse, zulässiger Bürdebereich, Klemmen, Temperatur, Sicherheit und der niemals offen zu betreibende Sekundärkreis sind anhand des konkreten Wandlers zu prüfen.
15′
ELEKTRO · LASTPROFIL
Viertelstundenleistung & Leistungspreis
Energie eines Messintervalls in mittlere Leistung, Viertelstundenenergie und einen transparenten Leistungspreis hochrechnen.
Mittlere Intervallleistung
kW15-Minuten-Energie kWh · Leistungspreis CHF/Monat · Periode CHF
Einordnung
Der Rechner bildet genau ein konstantes Messintervall ab. Verbindlich sind Messmethode, Mittelungsfenster, Tarifdefinition, Kalender, Rückspeisung und die effektive Abrechnung des zuständigen Energieversorgers.
230/24
ELEKTRO · STEUERUNG
Steuertransformator & Einschaltreserve
Dauerlast, Gleichzeitigkeitsannahme, Einschaltbedarf und Reserve zu einer nachvollziehbaren Steuertrafo-Vorwahl verbinden.
Grösster rechnerischer Bedarf
VADauerbedarf mit Reserve VA · typische nächste Grösse VA
Wichtiger Planungshinweis
Die Vorwahl ersetzt keine Herstellerprüfung. Kurzzeitige Magnetisierungs- und Spuleneinschaltströme, Spannungsfall, Einschaltdauer, Temperatur, Schutz, Selektivität, Kurzschlussfestigkeit und tatsächlich lieferbare Baugrössen sind projektspezifisch zu bestätigen.
AI
ELEKTRO · AUTOMATION
Analogsignal 0–10 V / 4–20 mA
Ein gemessenes Normsignal linear in Prozent und den zugehörigen physikalischen Prozesswert skalieren.
Signal innerhalb des Nennbereichs
Aussteuerung % · Nennbereich –
Einordnung
Die Skalierung ist linear. Drahtbruch- und Übersteuerungsgrenzen, Live-Zero, Eingangsimpedanz, galvanische Trennung, Messunsicherheit, Filterung und herstellerspezifische Diagnosebereiche sind separat festzulegen.
ΔT
ELEKTRO · SCHALTSCHRANK
Schaltschrank-Verlustwärme & Kühlbedarf
Interne Verluste, zusätzliche Wärmelast und vereinfachte Gehäuseabgabe zu Temperatur und erforderlicher Kühlleistung verbinden.
Zusätzliche Kühlung rechnerisch erforderlich
W KühlleistungWärmelast W · passive Abgabe bis Grenzwert W · ohne Kühlung etwa °C
Wichtiger Planungshinweis
Das Modell ist eine stationäre Einzonen-Näherung. Gehäusebauart, Wandmontage, Luftführung, Hotspots, Sonneneinstrahlung, Filterverschmutzung, Höhe, Feuchte, Schutzart, Herstellerkennlinien und Ausfallreserve sind in der Detailauslegung zu berücksichtigen.
24V
ELEKTRO · STEUERUNG
24-V-DC-Netzteil & Spitzenlast
Gleichzeitige Verbraucher, feste Grundlast, Einschaltspitze und Reserve zu Strom- und Leistungsvorwahl des Steuerungsnetzteils verbinden.
Erforderlicher Ausgangsstrom
A · WNächste typische Grösse A / W · Dauerbetrieb mit Reserve A · Spitze A
Wichtiger Planungshinweis
Die Vorwahl trennt Dauer- und Spitzenbedarf, ersetzt aber keine Herstellerprüfung. Derating, Umgebungstemperatur, Netzschwankung, Einschaltkennlinien, Selektivität, Kurzschlussverhalten, Parallelbetrieb, Redundanz und die tatsächlich zulässige Spitzenzeit sind projektspezifisch zu bestätigen.
DC↔
ELEKTRO · GLEICHSTROM
DC-Steuerleitung & Endspannung
Spannungsfall, Endspannung und Leitungsverlust einer zweiadrigen Kleinspannungsleitung aus Strom, Länge, Material und Querschnitt abschätzen.
Spannungsfall bis zum Verbraucher
V · %Endspannung V · Schleifenwiderstand Ω · Leitungsverlust W
Wichtiger Planungshinweis
Die ohmsche Vorprüfung nutzt ρ = 0.0175 Ω·mm²/m für Kupfer beziehungsweise 0.0282 Ω·mm²/m für Aluminium bei 20 °C und Hin- plus Rückleiter. Temperatur, Klemmstellen, Abschaltbedingungen, Strombelastbarkeit, EMV, Leitungstyp und Mindestspannung des Verbrauchers sind separat zu prüfen.
DO
ELEKTRO · AUTOMATION
SPS-Ausgänge & Strombudget
Digitale Ausgänge gegen Kanal- und Gruppenstrom prüfen und die maximal gleichzeitig betreibbare Ausgangszahl abschätzen.
Kanal- und Gruppenlast rechnerisch eingehalten
mA · % der GruppeRechnerisch aktiv Ausgänge · maximal mit Reserve Ausgänge
Wichtiger Planungshinweis
Die Stromsumme ist eine Vorprüfung. Kanalgruppen, gemeinsame Potentiale, Einschalt- und kapazitive Lasten, induktive Abschaltenergie, Schalthäufigkeit, Diagnose, Derating, externe Relais und herstellerspezifische Grenzwerte sind anhand des eingesetzten Moduls zu prüfen.
UPS
ELEKTRO · SICHERHEIT
Steuerungs-USV & Autonomie
Leistung und gewünschte Überbrückungszeit in erforderliche DC-Energie, Batteriekapazität und eine typische nächste Kapazitätsstufe übersetzen.
Erforderliche Nennkapazität
Ah · nächste typische Grösse AhNennenergie mit Verlust und Reserve Wh · abzugeben Wh · Laststrom A
Wichtiger Planungshinweis
Die Energiebilanz ist eine stationäre Vorwahl. Batteriechemie, Entladekennlinie, Alterung, Temperatur, Prüfintervall, Abschaltspannung, Lastsprünge, Ladezeit, Redundanz und die Herstellerfreigabe der DC-USV sind projektspezifisch festzulegen.
K
ELEKTRO · STEUERUNG
Schütz- und Magnetspulenlast
Halte- und Anzugsleistung mehrerer Spulen zu Dauerbedarf, gleichzeitigem Spitzenstrom und einer typischen Versorgungsgrösse zusammenführen.
Auslegungsbedarf mit Reserve
VA · typische nächste Grösse VADauer VA / A · Spitze VA / A · zusätzliche Spitze A
Wichtiger Planungshinweis
Anzugs- und Haltewerte sind den konkreten Datenblättern zu entnehmen. AC/DC-Verhalten, Leistungsfaktor, Einschaltzeit, gleichzeitige Schaltfolge, Leitungsspannungsfall, Rückfallspannung, Schutzbeschaltung, Kontaktbelastung und Kurzschlussfestigkeit bleiben Teil der Detailauslegung.
I/O
ELEKTRO · AUTOMATION
Automations-I/O & Modulreserve
Digitale und analoge Signale mit Ausbaureserve auf Modulanzahl, installierte Kanäle und freie Kapazität abbilden.
Erforderliche I/O-Module
Module · installierte Kanäle Signale · mit Reserve Kanäle · DO-Bestand DI Module/Kanäle · DO · AI · AO
Wichtiger Planungshinweis
Die Kanalreserve ersetzt keine konkrete SPS- und Klemmenplanung. Signalarten, Potentialgruppen, Sicherheits-I/O, Diagnose, galvanische Trennung, Modulstrom, Zykluszeit, Buskoppler, Redundanz, Platzbedarf und herstellerspezifische Grenzen sind separat festzulegen.
KNX
ELEKTRO · GEBÄUDEAUTOMATION
KNX-Busversorgung & Teilnehmer
Teilnehmerstrom, feste Buslast und Reserve mit Netzteilgrösse sowie Teilnehmergrenze einer Linie vergleichen.
Strom- und Teilnehmergrenzen rechnerisch eingehalten
mA · % des NetzteilsBuslast mA · Stromreserve mA · nächste typische Versorgung mARechnerisch maximal Teilnehmer · Adressreserve
Wichtiger Planungshinweis
Massgebend sind die Stromaufnahmen und Topologieregeln der konkreten KNX-Komponenten. Linienkoppler, Repeater, Drossel, Leitungslänge, Spannungsfall, verteilte Versorgung, SELV, Teilnehmerabstand und die zulässige Segmentstruktur sind nach Hersteller- und Systemvorgaben zu prüfen.
DALI
ELEKTRO · LICHTSTEUERUNG
DALI-Linienstrom & Adressen
Betriebsgeräte und Eingabegeräte mit Busstromreserve, Versorgung und getrennten Adressgrenzen der DALI-Linie vergleichen.
Strom- und Teilnehmergrenzen rechnerisch eingehalten
mA · % der VersorgungBuslast mA · Stromreserve mA · maximal BetriebsgeräteAdressreserve Betriebsgeräte · Eingabegeräte
Wichtiger Planungshinweis
Die Rechnung trennt Busstrom und Adressraum. Gerätestrom, integrierte oder externe Busversorgung, DALI-2-Gerätetypen, Gruppen, Instanzen, Leitungslänge, Spannungsfall, Polarität, Netztrennung und Systemgrenzen sind anhand der eingesetzten Komponenten zu bestätigen.
PoE
ELEKTRO · NETZWERK
PoE-Switch & Leistungsbudget
Endgerätebedarf, Leitungsverluste, Reserve, Switch-Budget und verfügbare Ports zu einer belastbaren PoE-Vorwahl verbinden.
PoE-Budget und Portzahl rechnerisch eingehalten
W · % des BudgetsEndgeräte W · Switch-Abgabe W · Leistungsreserve WPortreserve · maximal Geräte · nächste typische Budgetstufe W
Wichtiger Planungshinweis
Die Vorwahl ersetzt keine Prüfung von IEEE-PoE-Klasse, Leistung je Port und Switch. Kabelkategorie, Länge, Temperatur, Bündelung, LLDP, Einschaltstrom, Uplink, Switch-Eigenbedarf, Redundanz, USV, Lüftung und das Verhalten bei Netzausfall sind projektspezifisch zu berücksichtigen.
485
ELEKTRO · KOMMUNIKATION
Modbus/RS-485-Abfragezyklus
Telegrammlängen, Baudrate, Geräteantwort und vorgeschriebene RTU-Sendepause zu Scanzeit und Aktualisierungsrate des Busses verbinden.
Ziel-Zykluszeit rechnerisch eingehalten
ms · % des ZielzyklusJe Teilnehmer ms · Anfrage ms · Antwort ms · RTU-Pause ms vollständige Scans/s · Zeitreserve ms
Wichtiger Planungshinweis
Die Rechnung bildet eine serielle, fehlerfreie Pollingfolge ab. Wiederholungen, Timeouts, Broadcasts, Schreibzugriffe, Gateway-Latenz, Betriebssystem-Jitter, weitere Master, proprietäre Pausen, Leitungslänge, Abschluss, Bias, Potentialausgleich und EMV können den realen Zyklus deutlich verlängern.
Planungshinweis
Die Schnellchecks schaffen eine gemeinsame Gesprächsgrundlage. Für Ausführung, Gerätegrösse, hydraulischen Abgleich und elektrische Installation gelten die projektbezogenen Berechnungen, Herstellerangaben und einschlägigen Normen.
DIGITALE WERKZEUGE
Vom Schnellcheck bis zur verbundenen Fachanwendung.
KT Software verbindet Berechnung, Produktdaten, Visualisierung, Dokumente und Projektprozesse. Bestehende Werkzeuge können direkt genutzt und individuelle Lösungen gemeinsam entwickelt werden.
01 · AR
KT AR Aufstellungsplaner
Wärmepumpen in realer Umgebung platzieren, Abstände beurteilen und Varianten direkt vor Ort vergleichen.
Wir entwickeln Fachanwendungen für Gebäudetechnik und Industrie: von der ersten Berechnungslogik bis zur integrierten Web-App, Geräteschnittstelle oder ERP-Anbindung.
Fachlogik digitalisierenBerechnungen, Prüfregeln und Produktauswahl nachvollziehbar abbilden.
Systeme verbindenERP, Geräte, Modbus, Dokumente und Portale sicher integrieren.
Im Betrieb verbessernMit echten Fällen testen, messen und kontrolliert weiterentwickeln.
IHR FACHWISSEN ALS WERKZEUG
Welche Berechnung oder Planung soll einfacher werden?
Wir klären Daten, Rechenweg, Benutzer und gewünschte Ausgabe – und bauen daraus eine verständliche Anwendung.